Abteilung der Gymnastik-Frauen startet wieder ins neue Jahr

Aus verschiedenen Gymnastikarten (Pilates, Rücken- Bauchkräftigung, Beckenboden und vieles mehr) bieten die Übungsleiterinnen ein abwechslungsreiches Ganzkörperprogramm an. Hilfsmittel wie Gummibänder, Faszienroller, Stepbretter usw. vertiefen die Übungen. Passende Musik untermalt Jede Turnstunde. Entspannungsübungen zum Abschluss der Stunde sorgen für innere Ruhe und Ausgleich für den Alltag. Frauen jeden Alters sind eingeladen mitzumachen.

Zum Weiberfasching am „Unsinnigen Donnerstag“ , den 16. Februar laden die TSV Damen recht herzlich ein. Nach langer Pause endlich wieder eine Morrdsgaudi.

v. l. Ursula Fischer, Christine Obermeier, Viola Lochmahr

Autor und Bild: Fritz Fischer

Gelebte Inklusion in Gotteszell

In Gotteszell wird über die Inklusion von Menschen mit Behinderung nicht nur geredet, sondern sie wird dort aktiv gelebt, wie das am vergangenen Samstag, 14. Januar 2023, in der Mehrzweckhalle an der Grundschule wieder eindrucksvoll demonstriert wurde. Der Behindertenbeauftragte der Gemeinde Walter Kilger eröffnete das Inklusions – Tischtennis – Turnier der Motorradfreunde Gotteszell. Dazu begrüßte er die Rollstuhlsportgruppe vom TSV Plattling, die Tischtennissparte des SV Gotteszell, sowie den Schirmherrn Bürgermeister Georg Fleischmann, den Behindertenbeauftragten des Landkreises Regen Helmut Plenk und Altbürgermeister Max Meindl. Der Präsident der Motorradfreunde Gotteszell Sepp Baumgartner freute sich, dass trotz zwei Jahren Zwangspause die Sportlerinnen und Sportler so zahlreich zu diesem Turnier gekommen sind. Der Schirmherr Bürgermeister Georg Fleischmann betonte, mit diesem Inklusions – Tischtennis Turnier hebe sich Gotteszell ab im ganzen Landkreis, denn das sei einmalig. Er dankte den Motorradfreunden Gotteszell mit ihrem Präsidenten Sepp Baumgartner und dem Behindertenbeauftragten Walter Kilger, durch deren Engagement das Turnier zustände käme. Der Behindertenbeauftragte des Landkreises Helmut Plenk überbrachte die Grüße des Landkreises. Das Inklusions – Tischtennisturnier sei eine sportliche Veranstaltung, bei der Einsatz und Kampfgeist gefordert werde aber auch das gesellschaftliche Miteinander nicht zu kurz käme. Er hob die Teilnahme der Plattlinger Rollstuhlsportgruppe lobend hervor. „Mehr Inklusion geht nicht mehr“, stellte Plenk zufrieden fest. Es war nämlich auch Dieter Neumann mit seinem Schützling Julia Krampfl dabei, die voller Freude mit der Rollicam das Geschehen festhielt. Unter dem Schiedsrichter Achim Zahlauer vom SV Gotteszell, Sparte Tischtennis begannen dann die spannenden Wettkämpfe, die den ganzen Tag immer wieder wechselnde Zuschauer hatten. Am späten Nachmittag standen die Sieger fest. Im Anschluss säuberten die Motorradfreunde die Mehrzweckhalle pikobello, damit diese für das Volleyballturnier am nächsten Tag sauber bereit war. Danach trafen sich die Sportlerinnen und Sportler mit einigen Gästen und mit Bürgermeister Georg Fleischmann und seinem Stellvertreter Sepp Saller im Clubheim der Motorradfreunde in Gotteszell-Bahnhof zur Siegerehrung. Walter Kilger bedankte sich zunächst bei allen, die für den reibungslosen Ablauf dieses Turniers vor und hinter den Kulissen sorgten. Der Schirmherr Bürgermeister Georg Fleischmann sagte zufrieden, „auf die Gotteszeller ist Verlass, sie kamen sehr zahlreich zum Tischtennis – Inklusionsturnier“. Zusammen mit dem Motorradclub – Präsidenten Sepp Baumgartner und seinem Stellvertreter Michael Müller überreichte er mit Walter Kilger an die Teilnehmer die Medaillen. Rosemarie Kagerbauer von der Tischtennis Sportgruppe Plattling unterstützte dabei Walter Kilger mit akurater Buchführung der Siegerliste. Zusammenfassend ein sehr gelungenes Inklusionsturnier!

Begeistert setzt Julia Krampfl die Tipps um, die sie von ihrem Mentor Dieter Neumann (kniend) zur Bedienung der Rollicam bekommt
Den ganzen Tag wird bei spannenden Wettkämpfen um jeden Punkt gerungen
Der Behindertenbeauftragte Walter Kilger (1. Reihe sitzende 5.v.li), dahinter Helmut Plenk links daneben Schirmherr Bürgermeister Georg Fleischmann und rechts Altbürgermeister Max Meindl mit den Sportlerinnen und Sportlern und den Mitgliedern der Motorradfreunde Gotteszell

Autor und Bilder: Rosemarie Kagerbauer

Neuauflage vom Silvesterlauf mit hoher Teilnehmerzahl

Das Wetter zum 54. Silvesterlauf, welcher in Präsenz zum letzten Mal Pandemie-bedingt im Jahr 2019 stattfand, war für die Anhänger des Laufsports ideal. Bei bewölktem Wetter und anfänglich  11 °C Außentemperatur wurde es nach der Halbzeit immer sonniger und es gab bis zu 15 °C. Der stellvertretende Vorsitzende vom TSV Plattling Markus Schwarz konnte um 13 Uhr circa 180 Teilnehmer begrüßen. Und ihnen waren unter anderem der Schirmherr und 2. Bürgermeister der Stadt Plattling Franz Geisberger, welcher auch den Glühwein für die Brotzeit danach spendiert hat. Ebenso konnte Landrat Bernd Sibler, die 3. Bürgermeisterin der Stadt Deggendorf Renate Wasmeier, mehrere Plattlinger Stadträte wie Michael Weiß und Sabine Bernauer, die Nachbarvereine LV Deggendorf, SRC Otzing und TSV Natternberg, die Firmensportgruppe congatec embedded Runners als auch der Deggendorfer Ultra-(Spenden-)Läufer Frank Reichl begrüßt werden.

Das Aufwärmprogramm bei fetziger Musik und anschließend kleinem Feuerwerk führte TSV Vorsitzender Thomas Emberger durch. Als 1. und größte Gruppe ging mit ca. 80 Teilnehmer die 10 km Laufgruppe rund um Fred Wohlleben, Christian Hamperl und Markus Schwarz auf die Strecke. Gefolgt wurde sie von der sportlichen 16 km Gruppe, welche Michael Janker anführte. Die 5 km Laufgruppe führte Thomas Emberger und Thomas Mühlbauer in die Isarauen. Die Nordic Walker mit Viola Lochmar und die Walker mit Gerti Kröll und Daniela Fey bildeten die Schlussgruppe.

Nach der sportlichen Betätigung zum Jahresausklang gab es im Vorraum der 3-fach Turnhalle noch eine kleine Brotzeit mit diversen Getränken, belegten Semmeln, Lebkuchen u.v.m. Das Küchenteam bildeten Katharina Krieger, Claudia Walter, Elke Brandl, Tilo Walter und Markus Krieger. Die Teilnehmer als auch Organisatoren waren sich einig, dass mit diesem Silvesterlauf wieder an die „Vor-Corona-Zeit“ angeknüpft werden konnte und dieser auch im nächsten Jahr wieder stattfinden soll.

5 TSV-Rollis in Lobbach am Start

Am 12. November trafen sich Rollstuhltischtennisspieler aus Deutschland, Österreich und der Schweiz zum letzten Deutschlandpokal-Turnier in Lobbach (Baden-Württemberg). Der Röhrnbacher Anton Pauli und der Passauer Josef Lerner starteten für den TSV Plattling in der höchsten Leistungsklasse A. Im vereinsinternen Duell siegte Anton Pauli gegen Josef Lerner mit 3:1 Sätzen. Am Ende belegte Anton Pauli den achten Platz und Josef Lerner den zehnten Platz. In der B-Klasse erreichte der Deggendorfer Jonas Reimer den zwölften Platz. In der C-Klasse liefen der Landshuter Thomas Sandleitner und der Vilshofener Ammar Hanuf zusammen auf Platz dreizehn ein.

Einen Tag zuvor wurden das Qualifikationsturnier zur Deutschen Meisterschaft gespielt. In der Wettkampfklasse 3 erkämpfte sich Jonas Reimer ungeschlagen die Teilnahme zur Deutschen Meisterschaft. Ammar Hanuf wurde siebter und Thomas Sandleitner wurde achter. Sie konnten sich nicht die Deutsche Meisterschaft qualifizieren. Ammar Hanuf erreichte beim Qualifikationsturnier zur Bundesrangliste den neunten Platz. Er konnte sich nicht für Bundesrangliste qualifizieren.

Autor und Bild: Josef Lerner

TSV-Gala mit Verleihung des Karl-Schweizer Gedächtnispreises

v. l. Bürgermeister Hans Schmalhofer, TSV-Vorsitzender Thomas Emberger, Elina Nebl, stellv. TSV-Vorsitzender Markus Schwarz, Franka Nebl, Paul Martel, Tobias Plank, Nina Lodes, Christina Kammerer, Luisa Kammerl, Katharina Strauch, Anna-Lena Machl, Tanja Huber, Pia Wieselhuber, Oliver Zeno Ispan, Jonas Waas, Wolfgang Schober, TSV-Ehrenvorsitzender Michael Hacker

Einen festlichen Abend feierte der TSV Plattling am letzten Freitag im Hotel Burgwirt in Natternberg mit der nach zweijähriger Covid-Pause wieder durchgeführten TSV-Gala. Insbesondere im Mittelpunkt waren an diesem Abend die erfolgreichen aktiven Sportlerinnen und Sportler, welche in den Sportjahren 2020 und 2021 trotz erheblicher Einschränkungen im Trainingsalltag sportliche Höchstleistungen nicht nur auf regionaler, sondern auch auf überregionaler Ebene erbrachten. Höhepunkt des Abends war die Verleihung des Karl-Schweizer-Gedächtnispreises für das Jahr 2021, der höchsten sportlichen Auszeichnung, die der TSV an verdiente Sportler seit nunmehr über 40 Jahren verleiht. Anwesende Ehrengäste aus der Politik waren neben Bürgermeister Schmalhofer und Landrat Sibler der 3. Bürgermeister Max Thoma, CSU-Fraktionsvorsitzender Markus Schmid, für die FW-Fraktion Heidi Koschollek und für die Bayernpartei Oliver Leipold.

Begeistert zeigte sich Bürgermeister Hans Schmalhofer in seinem Grußwort von der Breite und Vielfalt des größten Plattlinger Sportvereins. Auch die Stadt nehme das wohlwollend zur Kenntnis und bereite gerade die Maßnahmen für die Sanierung des Plattlinger Karl-Weinberger-Stadions vor. Die Vorplanungen für die Maßnahmen seien derzeit in vollem Gange. Mit dem Start der Realisierung plane man im Frühjahr/Sommer 2023. Neben der Erweiterung der Rundbahn auf acht Bahnen plane man ein Nebengebäude mit Toilettenanlagen, Zielrichterhaus sowie vorbereitete Räumlichkeiten, in denen Verkäufe stattfinden können. Ebenfalls sind Sanierungsmaßnahmen am Hauptgebäude, an der Flutlichtanlage sowie die Installation einer PV-Anlage geplant. Man werde demnächst auf die nutzenden Vereine zugehen, um die Maßnahmen vorzustellen und zu besprechen, so Schmalhofer abschließend.

Landrat Bernd Sibler dankte in seinem Grußwort ebenfalls den Verantwortlichen des TSV Plattling für das Durchhaltevermögen während der Pandemiezeit. Möglichen Gerüchten über Hallenschließungen im Winter aufgrund von energetischen Engpässen trat er entgegen und sicherte zu, dass die Landkreis-Turnhallen im Winter geöffnet bleiben werden.

In einem kurzen Rückblick auf das Jahr 2022 stellte Vorsitzender Emberger vor allem die Wiederaufnahme des Sportbetriebs durch die Abteilungen in den Vordergrund. Neben dem generellen Sportbetrieb wurden zudem wieder Trainingsläger sowie Ausflüge durchgeführt. Ebenfalls fanden wieder für die Öffentlichkeit zugängliche Sportveranstaltungen, wie etwa die Niederbayerischen Leichtathletik-Meisterschaften oder das 50-jährige Gründungsjubiläum der Abteilung Volleyball statt. Auch auf dem Reitgelände herrscht weiterhin reger Betrieb mit der Gründung eines Pony-Clubs und die Abnahme des Sportabzeichens hat in 2022 wieder Fahrt aufgenommen. Großen Zuspruch fand zudem die Lauf 10! Aktion im Verein mit dem Abschlusslauf in Wolnzach. Eine Überraschung schaffte zudem die Abteilung Kanusport, welche für das Jahr 2025 die Kanu-Freestyle WM nach Plattling holte mit zugehörigem Weltcup in 2024.

Bei einer derzeitigen Mitgliederzahl von über 1.500 Mitgliedern erzielte der Verein zudem in 2022 ein kontinuierliches und gesundes Wachstum. Bedarf herrsche weiter an Trainern und Übungsleitern insbesondere im Bereich des Kinderturnens und der frühkindlichen Bewegungsförderung. Hier sei man weiterhin auf der Suche nach interessierten Trainern und Übungsleitern sehr aufgeschlossen.

Anschließend erfolgten die Ehrungen der Sportler, welche in den Jahren 2020 und 2021 trotz eingeschränktem Wettkampfbetrieb sportliche Erfolge feiern konnten.

Ebenfalls holte man die Ehrung für den Karl-Schweizer-Gedächtnispreis aus dem Jahre 2021. Der höchste sportliche Preis des TSV Plattling, in Gedenken an den Plattlinger Turnvater Karl Schweizer, ist finanziell dotiert mit 500 Euro, gestiftet durch den TSV-Ehrenvorsitzenden Michael Hacker. Für ihre sportlich herausragenden Leistungen im Sportjahr 2021 erhielten wie auch für das Jahr 2020 Luisa Kammerl und Jonas Waas den geschichtsträchtigen Preis.

Für ihr langjähriges Engagement als Pionierin des Nordic Walking wurde ebenfalls eine Ehrung für Rosmarie Bonholzer vorbereitet, welche nach Jahrzehnten ihrer Trainertätigkeit dieses Jahr ihre Nordic-Walking Gruppe an Viola Lochmahr übergeben hat. Aufgrund von gesundheitlichen Gründen wir die Ehrung wegen Abwesenheit in den kommenden Wochen nachgeholt. Ebenfalls wurde Frau Irmgard Loibl für 50 Jahre Vereinsmitgliedschaft geehrt.

Abschließend lud stellvertretender TSV-Vorsitzender Markus Schwarz noch alle Anwesenden ein zum gemeinsamen Jahresausklang beim TSV-Silvesterlauf am 31.12.2022 ab 13:00 Uhr mit Startpunkt an der Mittelschule.

Autor und Bild: Thomas Emberger

TSVler beim Bayernpokal in Neumarkt

Der Bayernpokal im Hallenboccia wird schon mehrere Jahre ausgespielt. Zum ersten Mal war eine Mannschaft des TSV Plattling aus der Abteilung Rollstuhlsport am Samstag, 15.10.22, in Neumarkt in der Oberpfalz, mit dabei.

Rosemarie Kagerbauer (Mannschaftsführerin), Sebastian Gruber, Anton Friedl und Otto Vilsmaier bildeten eine Mannschaft. Gespielt wird in gemischten Mannschaften mit unterschiedlichen Behinderungen, die in Handicap/Wettkampfpunkten bewertet werden.

Angetreten sind insgesamt 15 Mannschaften aus ganz Bayern. Nach vier Siegen aus sechs Spielen in der Vorrunde, spielten die Plattlinger um die Plätze 5 bis 8. Leider konnten sie die Spiele nicht für sich entscheiden und belegten somit den 8. Platz.

Die Leistung kann sich bei der ersten Teilnahme aber durchaus sehen lassen!

Sieger des Bayernpokals wurde die erste Mannschaft des BVSV Regensburg !

vorne: Rosemarie Kagerbauer, Otto Vilsmeier, hinten: Sebastian Gruber, Anton Friedl

Autor und Bild: Rosemarie Kagerbauer

Rollis überzeugen sportlich in Düsseldorf bei den Deutschen Meisterschaften

Am letzten Wochenende (8.10./9.10.2022) traf sich die Elite im Rollstuhltischtennis in Düsseldorf, um die Deutschen Meistertitel zu vergeben. In 4 Turnhallen wurde diese große Meisterschaft mit mehr als 150 Teilnehmern in verschiedenen Klassen ausgespielt! Ein Mega Event! 4 Mitglieder des TSV Plattling aus der Abteilung Rollstuhlsport waren mit dabei.

Am Samstag belegten in der WK 3-5 (Deutsche Doppelmeisterschaft)  die Spieler des TSV Plattling mit dem Benediktbeurer Ralph Seifert und dem aus Röhrnbach stammenden Anton Pauli den 9. Platz.

Am Sonntag stieg der Passauer Josef Lerner in den Einzelwettbewerb WK 4 ein und spielte gleich zu Beginn gegen seinen Mannschafskollegen Ralph Seifert ran. Josef Lerner musste sich in einem hart umkämpften Spiel mit 3:2 Sätzen geschlagen geben. Am Ende belegte der Niederbayer den 6. Platz und Ralph Seifert den 8. Platz. In der WK 5 erkämpfte Anton Pauli den 7. Platz.

Der Deggendorfer Jonas Reimer erreichte in der WK 3 den 9. Platz und muss sich für die nächste DM leider wieder qualifizieren, was seinen 3 Sportkameraden erspart bleibt..

Genauere Informationen gibt es unter http://dem22.paratischtennis.de/

v. l. Josef Lerner, Anton Pauli, Ralph Seifert, Jonas Reimer

Autor und Bild: Rosemarie Kagerbauer