Training mit Landestrainer Hagen Schmidt

Einen großen Besuch hatten die Basketballer von den Plattling Scorpions am Freitag, 16.01.2026. Denn Hagen Schmidt besuchte die Plattlinger in Ihrer Turnhalle. Hagen ist der bayerische Landestrainer und trainiert nicht nur die Regionalliga-Herren bei Jahn München, sondern auch die U14m (bis 14 Jahre) bayerische Auswahl. Und das sind die 16 besten Jungs in Bayern.

Den Anfang durfte die Plattlinger U12-Mannschaft (unter 12 Jahren) machen. Nach der Warm-Up-Routine durch Maksim hatte schon Hagen Schmidt die Kids übernommen. Bei den Kleinen stehen die Basics ganz groß auf dem Entwicklungsplan. So hat Hagen unsere Mädchen und Jungs altersgerecht die Grundlagen von Box-Out dargestellt und diese dann auch in diversen Übungen vertieft. Die Anforderungen wurden angehoben und man ging zum Dribbling über, wo die Kids ihre Skills bei 1on1 trainieren konnten. Den Abschluss stellte dann ein schnelles Fastbreak-Game dar. Geschwindigkeit und Koordination im Raum sowie Transition – natürlich unter Berücksichtigung vorher gelernter Skills – waren hier die Schwerpunkte, wo unsere Spieler ihre Leistung nochmal potenzieren konnten.

Weiter ging es mit der U14-Mannschaft (unter 14 Jahre). Hagen übernahm hier von der ersten Minute und zeigte den Spielern verschieden Mobilisations-Übungen als Warm-Up. Schwerpunkt wurde bei dieser Altersklasse auf Hand-Off und Pick-n-Roll gesetzt. Theorie und Praxis wurden in den Übungen kombiniert. Durch ständige Reflexion durch Fragenstellungen an die Spieler und enge Kommunikation mit den Jungs wurde die Themen intensiv umgesetzt. Ein Intensives Spielkontinuum mit Fastbreaks auf hohem Niveau rundeten das Training ab holten den letzten Schweißtropfen aus den Jungs heraus.

Zum Schluss war dann schon auch die U18-Mannschaft an der Reihe. Schwerpunkten wie Off-Ball-Screens, Dribbling unter Belastung und Kommunikation auf dem Spielfeld wurden hier als Herausforderung im Training in die Szene gesetzt. Hohes Tempo sollte hier die Schwierigkeit der Übungen erhöhen, was den Jungs eindeutig viel Spaß und an ihre Grenzen brachte. Zum Schluss waren noch vortaktische Elemente in die Praxis umgesetzt worden und leichtes Wurftraining stellte als Cool-down den Abschluss des Trainings.

Es war ein toller Trainingstag in der Plattlinger Halle, wo sowohl die Spieler als auch die Trainer viel Input erhalten haben und ihre Fähigkeiten steigern konnten. Auch Eltern waren interessiert am Training und haben von der Tribüne hospitiert. Ein großes Dankeschön geht hier auch an den Landestrainer Hagen Schmidt, der sich ehrenamtlich 6 Stunden lang bei den Plattling Scorpions das Training geleitet hat.

Autor und Bilder: Roman Porubajew

Traditionelles Inklusionsturnier in Gotteszell

Der Behindertenbeauftragte der Gemeinde Gotteszell und unser TSV Mitglied Walter Kilger eröffnete das 34. Inklusions – Tischtennisturnier in der Mehrzweckhalle in Gotteszell. Er dankte vor allem den Motorradfreunden Gotteszell mit ihrem Präsidenten Sepp Baumgartner, die durch das tatkräftige Engagement dieses Event ermöglichten. Aber auch für die Unterstützung der Sparte Tischtennis sei er dankbar. Walter Kilger begrüßte die Sportlerinnen und Sportler sowie Bürgermeisterin Gaby Wittenzellner (Achslach), Bürgermeister Hans Dachs (Zachenberg) und Altbürgermeister Max Meindl. Der stellvertretende Landrat und Behindertenbeauftragte des Landkreises Helmut Plenk, der auch VdK-Kreisgeschäftsführer ist war ebenfalls zur Turniereröffnung gekommen. Walter Kilger erinnerte an die wertvolle Arbeit des VdK und verkündete, dass der von Helmut Plenk gestiftete Wanderpokal wieder für ein Jahr beim Sieger des heutigen Turniers bleiben wird. Zu dieser weitum einmaligen Veranstaltung seien heuer Gäste aus Regensburg und Roding in der Oberpfalz sowie aus dem Landkreis Freyung-Grafenau gekommen. Die Rollstuhlsportgruppe des TSV Plattling schätzt dieses Turnier und war wie immer zahlreich vertreten. Die Tischtennissparte des SV Gotteszell war ebenfalls dabei.

Schirmherr Bürgermeister Georg Fleischmann erklärte, er sei stolz, auch der Schirmherr des 34. Inklusions – Tischtennis – Turniers der Motorradfreunde Gotteszell sein zu dürfen. Diese Veranstaltung sei weitum einmalig – wieder vorbildlich organisiert und durchgeführt vom Behindertenbeauftragten der Gemeinde Gotteszell Walter Kilger mit den Motorradfreunden. „Das Turnier ist eine heitere Begegnung, bei dem Freundschaften aufgebaut und Barrieren abgebaut werden“, betonte der Gemeindechef. Eine Freude sei es auch zu sehen, wie das ganze Dorf zusammenhält und hilft, diese weit über die Grenzen Gotteszells hinaus bekannte Inklusionsveranstaltung durchzuführen. Helmut Plenk, wünschte allen ein gutes neues Jahr. Er unterstrich, dass diese Inklusionsveranstaltung dem unermüdlichen Engagement von Walter Kilger zu verdanken sei. Plenk hob hervor, in Gotteszell herrsche ein harmonisches Miteinander, bei dem die Bevölkerung sehen könne, was Menschen mit Handicap leisten. Der Leiter der Tischtennissparte Fabian Freund erklärte vor Beginn des Turniers, es werde in acht Gruppen gespielt. Heuer habe man wieder eine Rekordbeteiligung, freute er sich. Unter seiner Turnierleitung begannen dann die spannenden Wettkämpfe, die den ganzen Tag immer wieder wechselnde, aber zahlreiche Zuschauer hatten bis zum Turnierende am späten Nachmittag die Sieger feststanden, die am Abend im Clubheim der Motorradfreunde geehrt wurden. Es ist für die Motorradfreunde immer eine Selbstverständlichkeit unter den kritischen Augen von Walter Kilger die Mehrzweckhalle nach dem Turnier wieder auf Hochglanz zu bringen. Erst danach trafen sie sich mit den Sportlerinnen und Sportlern sowie mit den Gästen im Clubheim der Motorradfreunde in Gotteszell – Bahnhof zur Verteilung der Medaillen an alle Teilnehmer des Inklusions – Turniers.  Dort überreichte Walter Kilger zusammen mit dem Motorradclub – Präsidenten Sepp Baumgartner, und dem Vizepräsidenten Michael Müller die Medaillen an die 48 Teilnehmerinnen und Teilnehmer und Pokale an die Sieger. Ganz spannend wurde mit dem 48. Platz, dem „Schwarzwurstplatz“, begonnen, bis schließlich die Pokalgewinner und der Gewinner des Wanderpokals genannt wurden. Den ersten Platz erkämpfte sich heuer Hans Brunner. Damit bleibt der Wanderpokal wieder in Gotteszell, der von Helmut Plenk im Jahr 2011 gestiftet wurde. Hans Brunner ist der stolze Besitzer bis zum nächsten Turnier 2027, wo er die Chance hat, diesen wieder zu erkämpfen. Sein Name gesellt sich auf jeden Fall zu den anderen Namen, die vor ihm diese Trophäe schon einmal errungen hatten. Der Vorjahressieger Nick Ebner musste sich heuer mit dem zweiten Platz begnügen. Platz drei belegte der Abteilungsleiter der Sparte Tischtennis vom SV Gotteszell Fabian Freund. Der ehemalige Präsident der Motorradfreunde Alois Nothaft durfte die „Schwarzwurst“ in Empfang nehmen. Abschließend bedankte sich Walter Kilger bei allen, die für den reibungslosen Ablauf dieses Turniers vor und hinter den Kulissen sorgten.  Ebenso galt sein Dank dem gemeindlichen Bauhof, die recht kurzfristig die Wege von Schnee befreit hatten, damit eine sichere Anreise möglich war.

Die Sportlerinnen und Sportler mit Schirmherrn Georg Fleischmann (1.R.stehend 5.v.li.) , stellv. Landrat Helmut Plenk, (6.v.li.) Präsident Sepp Baumgartner (7.v.li.), Achslachs Bürgermeisterin Gaby Wittezenzellner (8.v.lie.), dahinter Altbürgermeister Max Meindl und Zachenbergs Bürgermeister Hans Dachs(9.v.li.) Vorne sitzend (5.v.li.) Organisator Walter Kilger

v. li.: Vize-Präsident Müller Michael, Hans Brunner, der Sieger und Gewinner des Wanderpokals. Der Drittplatzierte ist TT – Abteilungsleiter Fabian Freund, Präsident Josef Baumgartner, der zweitplatzierte Vorjahressieger Nick Ebner, sowie der ehemalige Präsident Alois Nothaft, der die „Schwarzwurst“ in Empfang nehmen durfte. Vorne sitzend der Organisator und Behindertenbeauftragte der Gemeinde Gotteszell Walter Kilger

Autor und Bilder: Rosemarie Kagerbauer

„Eiskalter“ Silvesterlauf

Bei -5 °C Außentemperatur konnte der Lauftreff-Abteilungsleiter Thomas Mühlbauer zahlreiche Sportler und Ehrengäste vor der Mittelschule zum Auftakt des 57. Silvesterlaufs begrüßen. Nach einem Aufwärmprogramm durch den TSV Vorsitzenden Thomas Emberger machten sich die Sportler auf den Weg in die Isarauen um ihre jeweilige Disziplin zu absolvieren (5, 10 oder 15 km). Die Lauf- und Walkingstrecken hatten durch den Bodenfrost eine ideale Beschaffenheit für die Sportler. Erstmals trugen die Vor- und Schlussläufer neongelbe T-Shirts mit der Aufschrift der jeweiligen Disziplin.

Bilder: Christian Hamperl